Prof. Ludwig Paul, Hamburg: Persisch als Lingua franca :Methoden und Perspektiven
Das Persische als Lingua franca der östlichen Islamischen Welt vom 11.-19. Jahrhundert wird verstärkt seit Fragners Essay Persophonie (1999) vor allem aus historischer Perspektive diskutiert und hat in den letzten zehn Jahren durch wichtige Studien wie Greens Persianate World (2019) und durch die Einbeziehung in den „Kospomolitanismus“- Diskurs breitere Kreise gezogen. Es fehlt immer noch eine ganzheitliche, auch linguistische Aspekte mit einbeziehender Perspektive, die in Bezug auf die Definition von „Lingua franca“ methodisch auf der Höhe der Zeit ist. Der Vortrag versucht, dies zu leisten und auch grundlegende historische Fragen neu zu diskutieren und zu bewerten wie: Warum und wie konnte das Persische die Islamisierung Irans überleben? Warum und wie hat es sich über einen so großen Raum ausgebreitet und wurde so lange als Lingua franca verwendet?
Donnerstag, 7.5. 18.15 Uhr, LMU München, Veterinärstr.1, Raum 009
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