Montag, 4. Februar 2019

Konzert „Sehnsucht.Musik.Ankunft“

Liebe Lehrende, Liebe Studierende

Wie klingt es, wenn ein afghanischer Liedermacher auf ein deutsches Streichquintett trifft?
Gerne möchten wir euch zu unserem Konzert „Sehnsucht.Musik.Ankunft.“ einladen, bei dem diese Fragen beantwortet werden.

Das Konzert findet am 7. und 8. Februar 2019 im Hubertussaal des Schloss Nymphenburgs statt und beginnt jeweils um 19 Uhr, das Rahmenprogramm startet bereits um 18 Uhr. 
Flucht, Vertreibung, Schicksale – davon gab es in den letzten Jahren mehr als genug. Höchste Zeit, den Blick auf das zu richten, was jetzt ist: das Angekommen sein. Angekommen in Deutschland. Angekommen mitten unter den Menschen, die hier leben. Angekommen in einer neuen musikalischen Heimat. 

Sehnsucht.Musik.Ankunft. ist viel mehr als ein herkömmliches Konzert. Gemeinsam mit europäischen Musiker-Kollegen erzählen die Akteure durch ihre Musik von ihrem neuen Leben in Deutschland und den Wurzeln in der alten Heimat. Längst verstehen sie sich nicht mehr als Geflüchtete, sondern als Angekommene. Davon erzählen sie in arabischen Liedern, französischen Chansons und – im Fall von Pouya Raufyan – eigenen Kompositionen. Außerdem mit auf dem Konzertpodium im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg: die Schwestern Walaa und Wissam Kanaieh, der Dam Badida Chor der Musikpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ein Ensemble aus klassischen und orientalischen Instrumentalisten – und Zukunft Kultur-Aktivistin Cornelia Lanz mit Opernarien von Rossini bis Wagner. Die Stücke werden von einem Streichquintett, der Oud, der Tabla und dem Harmonium begleitet. Das künstlerische Team, allen voran der Musikalische Leiter Andreas Kowalewitz, feilt noch an den Arrangements für das gemischte Programm aus klassischen wie populären westlichen und östlichen Titeln.
So vielfältig wie die Künstlerinnen und Künstler ist auch ihre Musik. Lieder aus Griechenland, Frankreich, Afghanistan, Ägypten, Tunesien, Spanien, Syrien und Deutschland treffen auf klassische Opernarien. Der Blick nach gestern ist kritisch distanziert und doch wehmütig, denn die Verbundenheit mit den vielen positiven Seiten der früheren Heimat mit den musikalischen Wurzeln leben fort.
Zusätzlich zum Konzert laden eine Gemälde-Ausstellung im Foyer, eine Einführung und Kamingespräche dazu ein, mehr über die Protagonisten und ihre individuellen Geschichten in Deutschland zu erfahren.

Für noch genauere Infos können Sie gerne auf unserer Facebook-, Internet-, oder Instagram-Seite vorbeischauen. Hier findet hier unter anderem auch unseren Video-Trailer.
Karten gibt es für Studenten bereits ab 9€ über München Ticket

Mit:
Walaa Kanaieh und Wissam Kanaieh (Syrien)
Cornelia Lanz (Deutschland)
Pouya Raufyan (Afghanistan)
Dam Badida Chor der Musikpädagogik an der LMU
Instrumentalensemble: Albert Ginthör (Violine), Ludwig Hahn (Violine), Marianne Venzago (Viola), Hans Peter Besig (Violoncello), Thomas Hille (Kontrabass), Abathar Kmash (Oud), Said Hashemi (Tabla), Pouya Raufyan (Harmonium)

Musikalische Leitung und Arrangements: Andreas Kowalewitz

Musik: Mohammed Abd el-Wahhab, Gilbert Bécaud, Hédi Jouini, Enrico Macias, Pouya Raufyan, Gioacchino Rossini, Franz Schubert, Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Carl Maria von Weber und andere

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