Ein neuer Blick auf das 19. Jahrhundert. Datenanalyse für Kunsthistoriker
Das lange 19. Jahrhundert – ein Begriff, der von dem Historiker Eric Hobsbawm geprägt und vom Historiker Peter N. Stearns verallgemeinert wurde – bezieht sich auf die Zeitspanne, die von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg reicht, in der Europa königlichen Macht erlebt hat, die Entstehung von zunehmend zentralisierten Nationalstaaten, ein Gleichgewicht der Mächte und erhebliche soziale und technologische Veränderungen.
Während dieser Zeit hat die europäische Kunst ebenso viele Veränderungen erlebt, unter anderem die abnehmende Bedeutung der Geschichtsmalerei, eine erlangte Anerkennung von Kunstgenres, die bislang abgelehnt wurden, die Entstehung eines Einflusses der Naturwissenschaften auf die Kunst, eine Abkehr von der Religion zugunsten von Ästhetik und wachsende Kunstvielfalt und Kunstmarkt.
Dieses Seminar hat zweierlei zum Ziel:
- Etwas über Datenanalyse zu lernen wie sie in der Digitalen Kunstgeschichte notwendig ist. Dabei kommen die Daten von Artigo.org und die Analysetools des Lehrstuhls von Professor Bry zum Einsatz.
- Erfahrungen mit der interdisziplinären Zusammenarbeit von Kunstgeschichte und Informatik zu machen. Auch dies ist für die Digitale Kunstgeschichte entscheidend und führt zu spannenden neuen Blicken auf das 19. Jahrhundert.
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Im Sommersemester:— Harald Klinke (@HxxxKxxx) 6. April 2017
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