Dienstag, 28. Februar 2017

EINLADUNG



„ORIGINAL – GEFÄLSCHT“
Kunstsachverständigen-Tag des BVK e.V.
Freitag, 24. März 2017
Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar, Petersen-Saal
Veranstaltet vom Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Kunstsachverständiger sowie qualifizierter Kunstsachverständiger e.V.
Kunstfälschungen sind keine Kavaliersdelikte, sie untergraben das sensible Mikrosystem des Kunstmarkts. Der Unterhaltungsmarkt feiert die Kunstfälscher wie Popstars und schafft eine zwielichtige Bühne für die kreativen Kriminellen. Diese „spannenden“ Kriminalgeschichten aus dem Kunstmarkt irritieren das Vertrauen in einen Markt, dessen Grundwerte auf Verbindlichkeit, Professionalität und der Wertschätzung des Originals beruhen – mehr und anderes als bisher angenommen.

Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Kunstsachverständiger sowie qualifizierter Kunstsachverständiger e.V. (BVK) hat fünf Experten eingeladen,  den Problemkreis Fälschungen mit ihren Beiträgen und Diskussionen zu analysieren: „Original – Gefälscht“ – lautet der Titel des Fachforums, das Fragen der Fälschungspraxis aus Sicht der Kunstsachverständigen und Kunstexperten nachgeht. Vertiefend erörtert wird die Notwendigkeit der Einbeziehung naturwissenschaftlicher Methoden bei der Fälschungserkennung sowie wirtschaftsethische Fragen. Veranstaltungsort ist das Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar, Veranstaltungstermin der 24. März 2017.

Die Veranstaltung richtet sich an Sachverständige aller Kunstsachgebiete, Kunstsachverständige aus Versicherung, Kunst- und Auktionsmarkt, Vermögensberatung, an Kunsthistoriker, aber auch an Juristen, Kunstsammler sowie das interessierte Fachpublikum. Die Kunstsachverständigen-Tage des BVK verstehen sich als offenes Forum für einen intensiven, berufsspartenübergreifenden und bundesweiten Austausch; eingeladen sind auch Nicht-Verbandsmitglieder sowie Studierende höheren Semesters der Fächer Kunstgeschichte, Kunstrecht und der benachbarten Disziplinen.

Das Fachforum wird moderiert von Dr. Sebastian Preuss, Stellvertretender Chefredakteur der „Weltkunst“ und „Kunst & Auktionen“.
Die Fach-Experten sprechen zu folgenden Themen:

• Prof. Dr. Wolfgang Holler, Generaldirektor Klassik-Stiftung-Weimar
Sind falsche Originale echte Kopien?

• Ernst Schöller, Kriminalhauptkommissar i.R., LKA Stuttgart
Problemkreis Fälschungen

• Dr. rer. nat. Harald Müller, Geschäftsführer IMS-Institute for Materials Science and Authenticity Testing, Wiesbaden
Echtheit und Fälschung aus Sicht der Naturwissenschaften

• Dr. jur. Louis-Gabriel Rönsberg, Rechtsanwalt, München
Kunstfälschungen in der anwaltlichen Praxis

• Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Ottobrunn
Echt falsch - von den wahren Fälschern

Moderation:  Dr. Sebastian Preuss, Stellvertretender Chefredakteur der „Weltkunst“ und „Kunst & Auktionen“.

Es wird ein Teilnehmerbeitrag von € 245.- erhoben. 

Anmeldung: Dr. Harald Müller, Otto-von Guericke-Ring 3C, 65205 Wiesbaden / kst2017@bv-kunstsachverstaendiger.de, Fax: 0611-500 01 50 oder Dr. phil. Rüdiger Wiese, Tel: 03643-82 92 45, Mobil: 0178-657 11 24. Weitere Details zur Anmeldung und Hotelreservierung erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesverbandes der Kunstsachverständigen: http://www.bv-kunstsachverstaendiger.de.
Die Anmeldungsfrist wurde bis zum 17. März verlängert.
Die Veranstaltung ist als Qualifikationsmaßnahme anerkannt und die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Im Teilnehmerbeitrag  ist ein Catering enthalten.
Veranstaltungsadresse: Goethe- und Schiller-Archiv, Petersen-Saal, Jenaer Str. 1, Weimar

Zum Tagungsort:
Das Goethe- und Schiller-Archiv ist das älteste Literaturarchiv in Deutschland. Das Archiv verwahrt mehr als 130 Nachlässe von Schriftstellern, Gelehrten, Philosophen, Komponisten und bildenden Künstlern, 14 Archive von Verlagen, Vereinen und literarischen Gesellschaften (u.a. der Goethe-Gesellschaft, des Insel Verlags Leipzig und der Deutschen Schillerstiftung) sowie eine Autographensammlung, in der ca. 3.000 Autoren vertreten sind. Aufgrund seines Bestandsprofils hat das Archiv den Charakter eines zentralen Archivs der deutschsprachigen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Nachlass Goethes wurde 2001 von der UNESCO in das kulturelle Gedächtnis der Menschheit - Fundus Memory of the World aufgenommen.

Versendet von www.verena-voigt-pr.de

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